Veränderungs- und Bildungsprozesse gestalten

Die Arbeitsweise von Mirjam Strunk ist geprägt von der Verknüpfung interaktiver, systemischer und künstlerischer Prozesse

Sie stellt folgende Fragen:

  • Wodurch gelingt es mit Leichtigkeit, Sie und Ihre Mitarbeiter für gemeinsame Prozesse zu begeistern?
  • Durch welche spezifischen Methoden entwickeln Sie ressourcen- und zielorientierte Lösungen?
  • Durch welches Prozessdesign wird Ihr Potenzial freigelegt, gefördert und nachhaltig gestärkt?

Mögliche Antworten und ausführlichere Informationen zum Nutzen und zur Wirkung dieser Arbeitsweise finden Sie hier:

Prozessbegleitung: In Aktion.

„Das Atelier ist zwischen den Menschen.“ (Joseph Beuys)

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Prozesse in Aktion gestalten bedeutet, dass die Prozessteilnehmer direkter und emotionaler in den Prozess einsteigen. Durch gezielte und offene Interaktionen identifizieren sie sich leichter mit dem Prozessverlauf und engagieren sich mehr für seinen Ausgang.

In der Aktion können...


...werden.

Hierfür werden Personen, Ziele, Hindernisse, Werte oder Organisationen räumlich positioniert. Aus abstrakten Konfliktbeschreibungen entstehen reale Handlungsfelder. Äußere und innere Konflikte werden zu begehbaren Räumen. In diesen Räumen entwickeln sich aus inneren Bildern oder vagen Zielen konkrete Akteure und Stoffe.

Zwischenmenschliche Strukturen, unbewusste Muster und verdeckte Dynamiken werden sichtbar und gestaltbar. In überraschenden Begegnungen, improvisierten Dialoge und räumliche Perspektivwechseln finden sich neue Lösungsmöglichkeiten. Diese Lösungen können im geschützten Raum, abseits alltäglicher Konsequenzen, auf ihre Wirkung und Tragfähigkeit hin überprüft und verfeinert werden.


Der Zwischenraum wird zum Resonanzraum. Zwischen Aktion und Reaktion werden Kommunikationsbarrieren abgebaut und intuitive Lösungskompetenzen ausgebaut. Die „Arbeit am Dazwischen“ wirkt selbstregulierend und wirklichkeitsabgleichend. 



Prozessbegleitung: Mit System.

„Ästhetik ist die Aufmerksamkeit für das Muster, das verbindet.“ (Gregory Bateson)

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Die systemische Haltung baut auf moderne Konzepte der systemtheoretischen Wissenschaft auf. Diese hat mittlerweile Eingang in alle Disziplinen der Natur-, Geistes- und Sozialwissenschaften gefunden. Eine systemische Haltung befähigt dazu, bestehende Strukturen und Relationen eines Konflikts mittels einer „Unschärfe“-Einstellung als dynamisch und veränderbar zu betrachten.  Eine starre „Fokus“- Einstellung, die eher Eigenschafts-Zuschreibungen innerhalb des Konflikts fixiert, tritt hierbei in den Hintergrund.

Die beste Lösung für ein System findet dieses durch eine angeregte Eigenregulation und Eigendynamik in sich selbst. Die systemische Beratung betrachtet Symptome, die ein Einzelner „hat“, als Ausdruck für etwas, das im Umfeld des Einzelnen schiefläuft. Symptome sind Leistungen. Demzufolge geht es hier um die Reaktivierung der Ressourcen des ganzen Kontextes (Systems). Im Mittelpunkt steht die gemeinsame Arbeit an einer Lösung. Einzelne Schuldzuweisungen treten hierbei in den Hintergrund. 


Die Systemiker gehen davon aus, dass ...

Persönlichkeiten, Teams und Organisationen komplexe Systeme sind. Soziale Systeme entwickeln ihre identitätsbildenden Grenzen durch die Bestimmung ihres Sinnes, ihres Zieles und ihrer Regeln/Muster. Jede verbale und nonverbale Interaktion, jedes Handeln und Verhalten ist immer im Kontext des ganzen Systems zu betrachten.


Systemische(re) Haltungen sind geprägt von ...

einer Ziel-, Lösungs- und Ressourcenorientierung. Unvoreingenommene und wertschätzende Begegnungen auf Augenhöhe sind hier entscheidend. Selbst- und Fremdbildern, Mustern und Automatismen (grafisch) werden bewusster und deren Wechselwirkungen deutlicher. Systemische(re) Haltungen fördern die Selbstbestimmung, Selbstverantwortung und Selbstorganisation. Dies führt zu einer höheren Identifikation, Aktivität und Begeisterungsfähigkeit.


Systemische Interventionen befähigen Menschen und Organisationen, ...

komplexe Phänomene leichter zu charakterisieren, komplexitätsgerechter aufzufassen und ressourcenorientierter Lösungen zu entwickeln. Systemische Interventionen unterstützen dabei, flexibel zu bleiben, um sich leichter an verändernde Umwelten, wie z.B. an Aufgabenprofilen, Kunden und Märkten, orientieren zu können.

Geleistetes und Gelungenes, Innovatives und Traditionelles, Angepasstes und Einzigartiges wird durch systemische Impulse leichter wertgeschätzt, in seiner Ambivalenz nutzbar gemacht und integriert.



Prozessbegleitung: Durch Kunst.

„Das Ende der Kunst wäre ein Zustand, wo Menschen nicht mehr unterscheiden können zwischen dem, was ist und dem, was möglich wäre.“ (Hilde Domin)

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Kreativität ist wichtiger als Wissen, da unser Wissen begrenzt ist. Kreativität ist eine prozesshafte Ausdrucksform, die noch nicht durch logisches und sprachgebundenes Denken vorgebildet ist. Kreativität greift intuitiv auf und verwandelt. Sie stärkt den eigenen Glauben an ein Gelingen. Sie unterstützt den flexiblen Umgang mit offenen Prozessen. Sie fördert die selbstbewusste Navigation in offenen, sich verändernden Systemen.

Kreative Prozesse machen Nichtsagbares sichtbar und Nichtlösbares gestaltbar. Kreative Prozesse heben Dinge hervor, verschieben Wahrnehmungsgrenzen und eröffnen neue Sichtweisen. Sie bieten neue Zugänge zu implizitem Wissen. Sie ermöglichen Probehandeln ohne direkte Auswirkungen im Alltag. Sie zeigen künstlerische Lösungsstrategien auf, indem ihre Akteure ...

Undurchschaubare Sachverhalte sind häufig nicht durch konventionelle Denk- und Verhaltensmuster lösbar. Darum ist es sinnvoll, abstraktes und problemorientiertes Denken in konkrete und lösungsorientierte Handlungsfelder zu übertragen. Hierdurch zeigt sich intuitives Wissen und individuelle Gestaltungskompetenz.

Von der Kunst, ihren Prozessverläufen und ihren Lösungsstrategien gibt es Einiges zu Lernen. In künstlerischen Prozessen gilt es: flexibel zu regieren, stets Neues zu erfinden, intuitiv und interdisziplinär zu denken, produktiv vom Irrtum zu lernen und Scheitern als Katalysator für neue Entwicklungen zu erforschen. Denn nur so werden immer wieder neue Gestaltungsmöglichkeiten und alternative Denkansätze entwickelt.

Kreatives Handeln fördert die künstlerische Haltung und individuelle Resilienz. Wer sein Leben in diversen Bereichen wie einen künstlerischen Prozess zu betrachten und zu führen versteht, verfügt über die multiperspektivische Wahrnehmung und das nonlineare Denken, welche das künstlerische Handeln prägen. Aus ihnen erwächst die künstlerische Haltung, die jeder für sein Leben, seine Arbeit und seine Berufung nutzen kann.


Zukunftsorientierte Führungskräfte, Teams und Organisationen transferieren künstlerisches Handeln in außerkünstlerische Felder. In diesem Kontext konzipiert und begleitet Mirjam Strunk beispielsweise jährlich sechs intermediale Kunstmodule für 180 Führungskräfte von dm Drogeriemarkt, jährlich einen performativen Workshops für 25  Landes- und Bundestrainer der Trainerakademie des Deutschen Olympischen Sportbunds, bislang acht Theaterprojekte mit Auszubildenden von dm Drogeriemarkt sowie ein Kunstprojekt mit drei interdisziplinären Ausbildungsteams der Daimler AG.

Die Erkenntnisse, die aus der Reflexion künstlerischer Prozesse gewonnen werden, sind nachhaltiger, da sie eng mit individuellen und emotionalen Erfahrungen verknüpft bleiben. Egal ob mit einzelnen Führungskräften, ausgewählten Teams oder der ganzen Organisation künstlerisch gearbeitet wird, - entscheidend ist letztlich der Transfer der gemachten Erfahrungen und die Nachhaltigkeit der Erkenntnisse in den Berufsalltag. Durch ästhetische, phänomenologische und systemische Analyse, sowie gruppendynamische Reflexion der durchlaufenen Prozesse und entstandenen Ergebnisse (z.B. Bild, Skulptur, Sequenz) werden

  • alte Denk- und Verhaltensmuster bewusster gemacht
  • neue Handlungsformen praktischer trainiert
  • freiere Beziehungsgestaltungen emotionaler erprobt


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